Beschreibung
Die Beschneidung ist die chirurgische Entfernung der Vorhaut, die die Oberfläche des Penis bedeckt, und ist einer der am häufigsten durchgeführten Eingriffe bei Männern. Sie wird aus verschiedenen Gründen durchgeführt – aus gesundheitlichen, ästhetischen oder auch religiösen Gründen. Bei erwachsenen Männern wird die Beschneidung unter örtlicher Betäubung durchgeführt, bei Kindern unter Vollnarkose.
Ablauf der Beschneidung
Die Beschneidung ist kein zeitaufwendiger Eingriff. Bei Erwachsenen dauert sie unter örtlicher Betäubung in der Regel etwa 30 Minuten, bei Jungen unter Vollnarkose etwa 45 Minuten.
Der Eingriff ist für den Patienten angenehm und völlig schmerzfrei. Die Vorhaut wird mit einem Skalpell (oder chirurgischen Scheren) in dem vom Arzt festgelegten Umfang chirurgisch entfernt. Die Operationswunde wird dann mit mehreren Stichen vernäht, wobei resorbierbares Nahtmaterial verwendet wird. Dadurch entfällt die spätere Entfernung der Fäden. Die Operationswunde wird mit einem sterilen Verband abgedeckt.
Nach Abklingen der Betäubung wird der Patient zur häuslichen Pflege entlassen. Es wird empfohlen, dass ein erwachsener Patient auf dem Heimweg begleitet wird – das Anästhetikum kann die Aufmerksamkeit beeinträchtigen, daher sollte der Patient nach der Operation kein Fahrzeug führen.
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